Tag Archives: Henry George

Modell Bodensteuer: Wundermittel gegen Wohnungsnot?

Caspar Dohmen …

… hat anlässlich der mündlichen Verhandlung über die Grundsteuer beim Bundesverfassungsgericht einen ausgezeichneten Beitrag im Deutschlandfunk über die Bodenwertsteuer verfasst (16.01.2018). Auf diesen kann als Text (Link: http://www.deutschlandfunk.de/reform-der-grundsteuer-modell-bodensteuer-wundermittel.724.de.html?dram:article_id=408360) erhältlich oder kann – ausführlicher – als Podcast (Link: http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2018/01/15/wohnraumnot_und_hohe_mieten_sollen_bodenwerte_besteuert_dlf_20180115_1840_8b67fe50.mp3) zugegriffen werden.

Der Beitrag geht wesentlich tiefer als die übliche mediale Berichterstattung.

Veranstaltungshinweis: Bodenreform und Staatsfinanzierung

Dirk Löhr

Für diejenigen, welche an der Veranstaltung am 1.11.2017 in Berlin “Henry George – ökonomischer Wegweiser durch das 21. Jahrhundert” nicht teilnehmen konnten, kann Abhilfe geschaffen werden:

20150404_fnp503
Henry George

Am 18. und 19. November finden in der Silvio-Gesell-Tagesstätte in Wuppertal die 60. Mündener Gespräche mit dem Thema: “Bodenreform und Staatsfinanzierung” (zum Flyer, bitte klicken) statt. Hintergrund ist der 120. Todestag des Bodenreformers Henry George.

Bodenwertsteuer für mehr Gerechtigkeit und Ausgleich

Norbert Häring,

der bekannte Handelsblatt-Redakteur, verweist in seinem Blog u.a. auf die am 1.11.2017 in Berlin bevorstehende Veranstaltung “Henry George – ökonomischer Wegweiser des 21. Jahrhunderts”:

Bodenwertsteuer für mehr Gerechtigkeit und Ausgleich (bitte klicken)

 

The Economist: Land-shackled economies

Dirk Löhr

The meaning of land as a factor of production has been disguised successfully by neoclassical economics for more than one century. Meanwhile, the concern over land has come roaring back. The issue is not overall scarcity, but scarcity in specific places—the cities responsible for a disproportionate amount of the world’s output.

The good news is that the high price of land in these places is

  • in part an unavoidable concomitant of success;
  • and largely an “artificial” problem, caused by land use regulations.

The bad news is that

  • such land use regulations are necessary in order to internalize external costs of land use;
  • the problem is a hardly soluble one. One estimate suggests that since the 1960s such distortions have reduced America’s GDP by more than 13%.

The topic is illustrated very well in the article of The Economist, published at April 4th:

The paradox of soil  (please click for download)

The article also refers to the concept of Henry George as a possible solution.

The Economist: Why Henry George had a point

Dirk Löhr


Note: This article is subsequently published in an English and a German version. Dieser Artikel ist unten stehend in einer englischen und einer deutschen Version veröffentlicht.


britflag

Although in Germany a reform of the property tax is on the political agenda, there is almost no public discussion about changing it into a land value tax. Even tax experts are not familiar with this concept, and many of them even never have heard the name Henry George. The campain “Grundsteuer: Zeitgemäß!” is so far without big response in politics.

The situation in the English speaking world is quite different. In this week’s print edition, The Economist takes a look at land and its importance as a factor of production. In particular, it is discussed why poor land use in the world’s biggest city carries a huge cost. Many economist have therefore argued for a land-value tax, which could be used to make the market for land more efficient.

See the article from April 1st, 2015:

Land value tax: Why Henry George had a point (please click)


flagge_deutsch

Obwohl in Deutschland die Reform der Grundsteuer auf der politischen Agenda steht, findet so gut wie keine Diskusssion statt, ob diese nicht besser in eine Bodenwertsteuer abgeändert werden solle. Sogar Steuerexperten sind mit diesem Konzept nicht vertraut; viele von ihnen haben den Namen Henry George niemals gehört. Die diesbezügliche Initiative “Grundsteuer: Zeitgemäß!” wird im politischen Spektrum bislang nicht wahrgenommen.

Die Situation in den englischsprachigen Ländern ist diesbezüglich vollkommen anders. In der Druckausgabe dieser Woche wirft The Economist einen Blick auf Land und seine Bedeutung als Produktionsfaktor. Insbesondere wird diskutiert, warum Defizite in der Bodennutzung in den größten Städten der Welt hohe Kosten nach sich ziehen. Viele Ökonomen haben daher für eine Bodenwertsteuer plädiert, die den Bodenmarkt effizienter machen könnte.

Hierzu s. den Artikel vom 1. April 2015:

Land value tax: Why Henry George had a point (bitte klicken)

Video: Pay for what you get!

Anbei der Vortrag von Dirk Löhr im Rahmen der 54. Mündener Gespräche in der Reinhardswaldschule bei Kassel am 22. November 2014 (Video, 1:05 Std.):

“Pay for what you get!” – Henry George als Ergänzung zu Silvio Gesell (bitte klicken)

Die schriftliche Fassung kann hier heruntergeladen werden

“Pay for what you get!” – Zeitschrift für Sozialökonomie (bitte klicken)

“Pay for what you get!” – Henry George als Ergänzung zu Silvio Gesell

Dirk Löhr

Henry George und Silvio Gesell: Beide Theoretiker hatten Stärken und Schwächen.

Silvio Gesell
Silvio Gesell
Henry George
Henry George

Zusammen sind sie aber ein starkes Team: Stark ist nämlich die Geld- und Kapitaltheorie von Silvio Gesell, stark ist auch die Renten- und Steuertheorie von Henry George.

 

Siehe hierzu den Vorabdruck aus der Zeitschrift für Sozialökonomie (182. / 183. Folge, 51. Jahrgang, Oktober 2014):

“Pay for what you get!” (bitte klicken)

Mehr zu diesem Thema und darum herum können Sie in der Veranstaltung

Neue Orientierungen der
Geld- und Bodenrechtsreform (bitte klicken)

erfahren. Die Veranstaltung findet am 22. und 23. November 2014 in Kassel statt.